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Kunstbüttel - Willi Horst Lippert

Bildhauer, Maler, Zeichner, Grafiker, Heraldiker
geboren 12.11.1898 in Rathenow, Brandenburg
gestorben 13.11.1981 in Brunsbüttel, Dithmarschen

Horst Lippert

Lippert gestaltete 1958 die "Spanische Nacht" im Hotel "Zur Post"

Leben des Willi Horst Lippert
Er soll kein Künstler werden, meinte Vater Lippert, doch dann ging Willi Horst Lippert, gerade 20jährig aus dem 1. Weltkrieg zurückgekommen, 1918 nach Berlin und begann dort ein Studium an der Kunstakademie unter Professor Kampf. Das Studium finanzierte er selbst, zum Teil mit der grafischen Gestaltung von Notgeld.

Während Lippert, der seit seiner Wandervogelzeit nur noch Horsa genannt wurde, studierte nebenher noch Psychologie und Musik. In seinem Geburtsort Rathenow, etwa 70 km von Berlin, baute Lippert sich später auf einem großen Grundstück mit vielen Bäumen ein Atelier.

WHL (Lippert's Stecherzeichen auf Holz- und Linolschnitten) lernte 1922 seine spätere Ehefrau kennen; sie heirateten jedoch erst 1932. Für Bilder und Bronze-Plastiken stand ihm Herta Bärle Lippert häufig Modell: Das Geld können wir uns sparen! Eine Unmenge von Zeichnungen, Linol- und Holzschnitten, Aquarell- und Ölbildern entstanden. Weiter war Lippert ein hervorragender Bildhauer.

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Der Künstler kam ins Konzentrationslager Oranienburg, wurde jedoch nach zwei Wochen wieder frei gelassen. Die "KZ-Schutzhaft" wurde später als Versehen bezeichnet.

Das große Gipsmodell "Jugend/Mitte/Alter" wurde 1933, drei Tage vor dem Bronzeguß von Jung-Nazis zerstört. In den Kasernen von Rathenow fertigte Lippert große Wandgemälde an. Es gab so viel Arbeit, dass er andere Maler mit anstellte.

Während des Zweiten Weltkrieges kam Lippert mit dem Militär nach Brunsbüttel. In seiner Freizeit zeichnete er viel und organisierte Musikveranstaltungen. Nachdem das Atelierhaus durch die heranziehenden Kriegsgegner unbewohnbar geworden war, verließ Herta Lippert mit einem notdürftig repariertem Kinderwagen mit ein paar persönlichen Sachen und einigen aufgerollten Ölbildern, ihren sechsjährigen Sohn an der Hand, die Heimat und zog in Richtung Westen zu ihrem Mann.

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Brunsbüttel hatte viele Flüchtlinge, die Arbeit knapp. Horst Lippert gab, vorerst ohne feste Anstellung, Zeichenunterricht an der Boje-Realschule. Schiffsbilder tauschte er gegen Lebensmittel. Mit John Jacobsen gründete er die Volkshochschule Brunsbüttel und gab dort auch Vorträge. Als Heraldiker erarbeitete er über 240 Familien- und Städtewappen; so auch das Wappen der Stadt Brunsbüttel.

Bild von Emil HeckerBild von Boy LornsenBild von Dirk LornsenBild von Holger KoppelmannBild von Willi Horst LippertBild von Jens RuschBild von Manfred SchlueterBild von Inge Wilkens
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