Hilfsnavigation

Diese Webseite verwendet Cookies, um das Sammeln und Analysieren statistischer Daten in anonymisierter Form zu ermöglichen.
Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Hier finden Sie aktuelle Informationen rund um die Stadt Brunsbüttel.
[mehr]

Fehler-, Störungs- oder Ausfallmeldungen der Straßenbeleuchtung

Neubau Gemeinschaftsschule.
[mehr]

Stadtwerke Brunsbüttel.
[mehr

Energetische Stadtsanierung - Quartierskonzept
Wetter
Schleusenwebcam
Schleusen Webcam  Beobachten Sie die großen Schiffe bei ihrer Fahrt durch die Schleuse. [mehr]
Sonstiges

 

Externer Link: Wattopedia

Berufe in Schleswig-Holstein

Externer Link: Berufe Schleswig-Holstein

Externer Link: Pendlerportal

Externer Link: Zuständigkeitsfinder Schleswig-Holstein

 

 

 

 

Externer Link: hhtps://www.bob-sh.de

Kunstbüttel - Emil Hecker

Heimatschriftsteller und Dichter
geboren 4.6.1897 in Hamburg-Billwerder
gestorben 11.7.1989 in Brunsbüttel-Ort

Sein Lebensweg
Emil Wilhelm Julius Hecker ist 1897 in Hamburg-Billwerder geboren und aufgewachsen. In den Wirren des Ersten Weltkrieges machte er das Notabitur und wurde als junger Mann nach Frankreich und Belgien an die Front geschickt. Die Kriegserlebnisse und schwerste Verwundungen (u.a. Verlust eines Beines) prägten ihn für sein weiteres Leben. Nach dem Krieg nahm er trotz der Verletzungen ein Medizinstudium auf, dass er jedoch aus familiären Gründen und wegen seiner gesundheitlichen Probleme aufgeben musste. Als 25jähriger zog er nach Brunsbüttel.

Er arbeitet im "Plünnenloden" und in der Brandkassenagentur seines Vaters und war später weiterhin im Versicherungsgeschäft tätig. Parallel dazu begann sein jahrzehntelanges Wirken als Dichter und Schriftsteller.

Emil Hecker war dreimal verheiratet, zuletzt mit Telse Hecker und hat zwei Söhne. Er starb am 11. Juli 1989 im 93. Lebensjahr und ist auf dem Jakobusfriedhof in Brunsbüttel begraben.


Emil Heckers erstes Gedicht

Sein Werk
Hecker hat 16 Bücher veröffentlicht. Das erste 1928 Vun Dörp un Diek (Riemels un Vertellen) bei Gottfried Martin in Berlin, das letzte De Waggboom (1978 beim Husum-Verlag), nach seinem Tode Hart wes man tofreden (1997, Quickborn-Verlag, Hamburg).

Im Januar 1930 das erste Gedicht im Rundfunk (NORAG), später ständige Autorentätigkeit für NDR und Radio Bremen. In dieser Zeit rund 100 Hörspiele, annähernd 500 Kurzgeschichten, Sachbeiträge für den Schulfunk; als 1973 in der Sendereihe Von Binnenland und Waterkant der 1000. Beitrag gesendet wird, stammte jeder dritte aus der Feder Emil Heckers.

Beiträge von ihm erschienen in den meisten renommierten niederdeutschen Verlagen sowie in Zeitungen und Zeitschriften, Anthologien und Gedichtbänden. Seine Themen sind heitere Begebenheiten aus dem Alltag der kleinen Leute, aber auch Ernstes und literarische Vorlagen wie Sagen und Mythen (Olmoder von Husum, Ilsbe-Boysen-Diek, Jan Huesmann).

Hecker vertonte Lieder, schrieb Texte für Kantaten und Oratorien, insbesondere für Werke von Prof. H.F. Micheelsen (Direktor der Hamburger Hochschule für Kirchenmusik) und Otto Tenne.

Es ergaben sich unzählige Lesungen, Vorträge und Auftritte; über Jahrzehnte "leuchtete" ein plattdeutsches Dreigestirn: Rudolf Kinau, Emil Hecker, Ivo Braak.

Auszeichnungen: Hörspielpreise, 1985 Kulturpreis des Kreises Dithmarschen
Emil Heckers letztes datiertes Gedicht 

pdf Verzeichnis von Gedichten, Geschichten, Liedertexten

Bild von Emil HeckerBild von Boy LornsenBild von Dirk LornsenBild von Holger KoppelmannBild von Willi Horst LippertBild von Jens RuschBild von Manfred SchlueterBild von Inge Wilkens
DruckenZurückZum Seitenanfang