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Umgebungslärmrichtlinie 2002/49/EG, 2. Stufe – Lärmaktionsplan

Im Jahr 2002 wurde die Europäische Richtlinie 2002/49/EG über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm erlassen. Auf nationaler Ebene wurden mit dem Gesetz zur Umsetzung der EG-Richtlinie über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm vom 24. Juni 2005 sowie den §§ 47a-f BImSchG und der 34. BImSchV (Verordnung zur Lärmkartierung) die Voraussetzungen zur Umsetzung der europäischen Richtlinie geschaffen. Gemäß § 47 d BImSchG sind die Gemeinden oder die nach Landesrecht zuständigen Behörden verpflichtet, Lärmaktionspläne aufzustellen. Die Umsetzung erfolgt in 2 Stufen.


In der ersten Stufe zur Umsetzung der Umgebungslärmrichtlinie wurden bis Ende Juni des Jahres 2007 Lärmkarten für


- Ballungsräume über 250.000 Einwohner,
- Hauptverkehrsstraßen mit mehr als 6. Mio. Fahrzeuge/Jahr,
- Haupteisenbahnstrecken mit mehr als 60.000 Zügen/Jahr sowie
- Großflughäfen mit mehr als 50.000 Bewegungen/Jahr erstellt.


Bis Juli 2008 wurden daraufhin Lärmaktionspläne erstellt.
In der zweiten Stufe wurden bis Ende Juni 2012 Lärmkarten für:


- Ballungsräume über 100.000 Einwohner,
- Hauptverkehrsstraßen mit mehr als 3. Mio. Fahrzeuge/Jahr
- sowie für Haupteisenbahnstrecken mit mehr als 30.000 Zügen/Jahr erstellt.

In der 2. Stufe wurde auch ein Teil des Stadtgebietes Brunsbüttel betrachtet. Für den Teil der Bundesstraße 5 zwischen den Auffahrten Brunsbüttel Nord und Brunsbüttel Süd (Hochbrücke) wurden Lärmkarten für den Tages- und Nachtzeitraum erstellt. Diese sind unter www.umweltdaten.landsh.de/laermatlas abrufbar. Die Lärmkartierung wurde für Städte und Gemeinden unter 20.000 Einwohner vom Land finanziert.
„Es ist nun Aufgabe der Städte und Gemeinden, auf Grundlage der Lärmkarten bis zum 18. Juli 2013 einen Lärmaktionsplan aufzustellen, um die Lärmsituation zu bewerten, soweit möglich Lärmbelastungen entgegen zu wirken und schützenswerte Gebiete vor weiteren Lärmbelastungen zu schützen.“ (LLUR, 29.06.2012)

Wesentliche Elemente eines Aktionsplans sind:

- Bewertung der Lärmsituation
- Maßnahmenkatalog
- Aussagen zu Kosten-Nutzen
- Bewertung der Durchführung und der Ergebnisse des Aktionsplans

Am 21.08.2012 hat der Bauausschuss die Verwaltung mit der Aufstellung eines Lärmaktionsplans beauftragt. Eine Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Träger öffentlicher Belange ist vorgesehen.

Die Ratsversammlung der Stadt Brunsbüttel hat den Lärmaktionsplan am 22.05.2013 beschlossen.

Lärmaktionsplan der Stadt Brunsbüttel (26 KB, Umsetzung der Umgebungslärmrichtlinie 2002/49/EG, 2. Stufe)