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Beurkundung von Sterbefällen


Für die Beurkundung eines Sterbefalls ist das Standesamt zuständig, in dessen Bezirk sich der Sterbefall ereignet hat.
 
Der Sterbefall muss dem Standesamt an dem auf den Todestag folgenden Werktag angezeigt. Es gibt die mündliche und die schriftliche Sterbefallanzeige.
 
Die Pflicht der mündlichen Anzeige des Sterbefalls ist folgenden Personen durch das Personenstandsgesetz in dieser Reihenfolge auferlegt:
 
das Familienoberhaupt

derjenige, in dessen Wohnung sich der Sterbefall ereignet hat
jeder andere, der beim Tod zugegen war oder vom Sterbefall aus eigenem Wissen unterrichtet ist
 
In der Regel zeigt jedoch ein von den Angehörigen beauftragter Bestatter den Sterbefall mündlich an. 
 

Eine schriftliche Anzeige ist bei Sterbefällen in Anstalten und Einrichtungen möglich. Diese wird durch den Leiter der Anstalt erstellt. Bei amtlichen Ermittlungen über den Tod ist eine schriftliche Anzeige der zuständigen Behörde erforderlich.

Für die Beurkundung eines Sterbefalls in der Regel benötigte Unterlagen

  1. bei ledigen Verstorbenen: Geburtsurkunde
  2. bei verheirateten Verstorbenen: Eheurkunde oder begl. Abschrift Eheregister
  3. bei verwitweten Verstorbenen: siehe 2, jedoch zusätzlich eine Sterbeurkunde, oder eine aktuelle beglaubigte Abschrift aus dem Eheregister, in demr der Tod des Ehegatten eingetragen ist.
  4. bei geschiedenen Verstorbenen: Eheurkunde und rechtskräftiges Scheidungsurteil oder beglaubigte Abschrift aus dem Eheregister mit Vermerk über die Scheidung der Ehe, wenn für die Ehe des Verstorbenen ein Familienbuch angelegt worden war (siehe Familienbuch)
  5. bei mündlicher Anzeige: Personalausweis oder Reisepass der anzeigenden Person
  6. Nachweis des letzten Wohnortes

Hinweis: Wenn eine Person verstorben ist, deren Geburtsort nicht in Deutschland liegt, oder die verstorbene Person eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzt, sind möglicherweise zusätzlich Urkunden und Dokumente beizubringen, sowie Übersetzungen oder Transliterationen. In diesen Fällen ist eine telefonische Unterredung mit dem Standesamt sinnvoll. 


Für die Beurkundung eines Sterbefalls benötigte Angaben

Religionszugehörigkeit des Verstorbenen
Anzahl der lebenden Kinder
Beruf des Verstorbenen


Kosten (Tarifstelle 19 LVO Verwaltungsgebühren SH)

Die Beurkundung von Sterbefällen ist kostenfrei, ebenso wie die Ausstellung von Sterbeurkunden für die gesetzlichen Renten- bzw. Sozialversicherungen.

Die erste zusätzliche Urkunde kostet 10,00 EUR, jede weitere Urkunde 5,00 EUR.